Freitag, 12:00Uhr endlich Feierabend, jetzt konnte mich nichts mehr aufhalten rein ins Auto und ab nach Hause. Zuhause angekommen das gesamte Tackle im Auto verstaut und los an den ca 3,5ha Weiher. Die erste Wochenend-Session stand an.
Gegen 14.00 Uhr war ich dann am Parkplatz, wo Patrick schon auf mich wartet. Jetzt begann der schlimmste Teil der Session, dass schleppen an den Angelplatz. Nach dem die Zelte aufgebaut und die restlichen Dinge gut verstaut waren sprachen Patrick und ich kurz darüber wie wir unsere Ruten am Geschicktesten verteilen um zu sehen wo sich die Fische derzeit aufhalten. Patrick fischte im etwas seichteren Weiherabschnitt. Die eine Rute war ca. 1m vom Ufer entfernt mit einem Carptrack Liver Half`n Half als Köder. Die zweite Rute lag mittig in der Flachwasserzone bestückt mit einem Strawberry Pop-Up von Gorilla Baits.

Meine Ruten lagen im etwas tieferen Wasser. Das Chod Rig mit einem Chili-Pineapple Pop-Up lag ziemlich Ufernah auf Höhe des Futterplatzes, der mit 14mm Boilies, 20mm Halibut Pellets, Mais und Nash Soluballs, welche sich vollständig auflösen und somit fressende Fische imitieren, präpariert wurde. Die zweite Rute lag im mittleren Seebereich auf der Höhe des Übergangs vom Flachen ins tiefere Wasser. An dieser Rute fische ich einen Snow-Man mit einem Carptrack Liver Boilie von Imperial Baits, kombiniert mit einem 15mm Source Pop-Up. Währendessen kam auch Christian und baute seinen Brolly und die Ruten auf. Christian fischte ebenfalls im tieferen Bereich des Sees rechts von mir. Er fischte Murmeln der Köderschmiede Black Label Baits.

Nach dem alle Ruten im Wasser waren wurde Zeit für das Abendessen, diesmal gab es Zwiebelschnitzel mit Nudeln. Nach diesem Gaumenschmaus waren wir gut gestärkt und begann das warten auf den ersten Run.

Es war kurz nach sieben, als Christian seine Ruten ohne einen Run gehabt zu habe wieder einholte, da er noch in die Nachtschicht musste. Er kam erst wieder am nächsten Morgen direkt nach der Arbeit. Patrick und ich vertrieben uns die Zeit mit Tee kochen, denn es wurde dann doch ziemlich kalt.
Um 21.00 Uhr rief Achim an und teilte überraschenderweise mit, dass er jetzt spontan noch raus ans Wasser kommt, um mit uns dort was Wochenende zu verbringen. Gesagt getan, 1,5 Stunden später traf Achim ein, baute auf und warf an beiden Ruten The Source von Dynamite Baits in die Fluten. Eine auf dem Futterplatz, die andere als Bonus mit PVA in der Mitte.
Kurz vor 23:00 Uhr, als wir noch im Zelt saßen und plauderten, erklang der lang ersehnte Dauerton von Patricks Sounderbox. Die linke Rute, welche nah am Ufer lag, lief ab. Nach kurzem Drill konnte Patrick einen kleinen 4Pfd, Schuppi landen.

Die restliche Nacht verlief leider ohne weitere Aktionen, ich wachte erst wieder auf, als Achim Samstagmorgen um 7 seine Ruten neue ausbrachte und dabei nicht seine Bissanzeiger ausmachte. Demzufolge stürmten Patrick und ich wie von der Tarantel gestochen aus unseren Bivvies um feststellen zu müssen, dass Achim seeleruhig seine Fox Mk2 einstellte. Bei der Gelegenheit merkten wir auch gleich, dass sich Christian still und heimlich unter seinem Brolly schläft. Er schaffte es komischerweise nach der Arbeit seine Ruten auszubringen ohne alle in Panik zu versetzen. Naja gut was soll’s erstmal nen Kaffee und Pfannkuchen.
Der Vormittag verlief relativ ruhig, bis auf das Patrick noch einen Satzkarpfen auf die Rute in Ufernähe fing. Da ich bisher keinen Run verbuchen konnte, änderte ich meine Taktik. Der Pop-Up am Chod Rig wurde durch einen in Carptrack Amino Gel Banane eingelegten pinken V-Pop ersetzt und etwas weiter draußen präsentiert. Die andere Rute wurde komplett erneuert, d.h. ein Solid Bag (PVA-Beutel) vom Korda, gefüllt mit 4mm Carp-Pellets und halbiere 14mm Boilies vom Bait Service Straubing. Als Hookbait diente ebenfalls der 14ner Boilie. Die Taktik ging auf, am Nachmittag konnte ich zwei Satzkarpfen, allesamt Spiegler fangen. Achim wendete die allseits bekannte Großfisch-Taktik Dosenmais an
. Dadurch konnte auch er im Laufe des Nachmittags ebenfalls zwei Spiegelkarpfen mit schönem Schuppenkleid überlisten.

Abends gab es dann Bratwurst mit Sauerkraut zur Stärkung, an der Stelle mal ein großes Lob an unsren Gaskocher-Beauftragten Patrick. Nach dem Essen besprachen wir die Taktik der letzten Nacht. Sie sah wie folgt aus, die Plätze wurden beibehalten, Patrick fischte weiterhin wie gehabt. Achim wechselte den Source mit einem Carptrack Liver Boilies aus, diesen feuerte er mit einem PVA-Mesh gefüllt mit halbierten Liver-Boilies und Soluballs in die Mitte des Weihers. Danach saßen wir im Zelt und ließen den letzten Abend mit ein paar Bierchen ausklingen.
Sonntagmorgen 09.00Uhr der Wecker klingelt, Fuck, schon wieder die Nacht durchgeschlafen ohne jegliche Aktion. Woran es lag? Keine Ahnung! Wir packten zusammen und fuhren gegen halb 1 nachhause, wo eine Dusche und gerilltes auf mich warteten.
Trotz alledem war es ein super geiles Wochenende mit Achim, Patrick und Kurzzeit-Fischer Christian, an dem viel gelacht wurde.
Am Ende meines ersten Berichtes möchte ich mich dir kurz vorstellen. Mein Name ist Max, ich bin 20 Jahre alt und kenne Achim aus dem Fischereiverein, bei dem ich seit 2008 Mitglied bin. Angler bin ich seit meinem 6. Lebensjahr erst auf Forellen, danach Weißfische und Karpfen. Speziell auf größere Karpfen angel ich erst seit 2 Jahren. Ab sofort werde ich hier ein paar Berichte schreiben. So viel zu meiner Person,ich hoffe der Bericht hat euch gefallen. Zum Abschluss noch einer meiner Karpfen von diesem Wochenende

Gruß Max