Hallo werte Leserschaft!
Heute Nacht ist es wieder soweit, Manuel und ich gehen zum Aalfischen. Heute haben wir noch zusätzliche Verstärkung von einem echten Karpfenprofi, den ich übrigens noch versuche als Co-Author für diesen Blog zu gewinnen. Gestern waren wir bereits einen Schwung voll KöFis fangen, und haben den Abend gleich noch als Warmup für heute genutzt. Zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr haben wir’s auf insgesamt 4 Aale gebracht, wobei drei davon als Blindschleichen, oder wie Manuel sagt Mikroben durchgehen. ![]()
Der vierte Aal hatte 58 cm, bei 500 Gramm und hat sich einen toten Köderfisch am Ryderhaken-System einverleibt. Der wird dann am Donnerstag in der Räuchertonne hängen.
Ich möchte übrigens anmerken, dass ich, seit dem ich auf die Ryderhaken umgestiegen bin, bei jedem Ansitz mindestens einen Biss auf Köderfisch habe. Ich werde jedenfalls so schnell erst Mal nicht mehr mit Stahl&Drilling loslegen. Ansonsten ist die Montage denkbar einfach: Schnurstopper, Pose 3-5 Gramm, drei kleine Schrotbleie, wobei ich zwei davon ganz oben auf das Vorfach hänge, und ab dafür ins Wasser. Ich würde übrigens Posen mit einer mittleren bis langen, schlanken Antenne empfehlen, das geht in der Regel besser als dickbäuchige. Ist zumindest meine Erfahrung beim Weiherfischen. Das Wichtigste bei den Ryderhaken ist, dass ihr ein starkes Vorfach verwendet, also dicke gepflochtene Schnur, weil das auch einen mittleren Hecht aushält. (Man fängt übrigens meistens die kleineren bis mittleren, nicht die, die auf den ganzen Covers von Zeitschriften sind)