Drop Shot am Brombachsee
So, gersten waren Manuel und ich wieder am Brombachsee, dieses Mal allerdings mit Verstäkung, der André hat uns begleitet. Der Start in den Tag war etwas chaotisch, weil wir keinen Schlüssel für den Bootssteg hatten, und das zusätzlich angemietete Echolot nicht am Boot war.
Die erste Stelle die wir angefahren sind, war mehr “public fishing”, da derzeit am Brombachsee echt die Hölle los ist. Alle E-Boote sind bis zum 15. August ausgebucht, Ruderboote bekommt man nur noch mit viel Glück. Gefangen hatten wir dort auch nix, also zurück zum Verleih (mit denen hatten wir in der Zwischenzeit telefoniert) und das Boot bezahlen bzw. das Echolot übernehmen. Jetzt sah die Welt gleich ganz anders aus, weil wir wussten ob unter uns ein Plateau ist, bzw. ein “Barschberg” oder nicht. Ca. einen Kilometer weit vom Anlegeplatz hatten wir den ersten solchen Platz gefunden und die ersten Barsche liessen nicht lange auf sich warten. Manuel hat den Anfang gemacht und zwei schöne auf die Schuppen gelegt. Ich konnte kurz darauf mit ein Paar kleineren Explarem nachlegen. Alles auf Wurm übrigens.
Nach ca. einer halben Stunde haben wir uns auf den Weg gemacht, eine weitere solche Stelle zu finden, das war ca. 200 Meter weiter der Fall, und wir haben wieder gut gefangen. Bei mir lief der Morgen / Mittag eher schleppend, während Manuel und André einen Barsch nach dem anderen gezogen haben. Anhand unserer Tiefenkarten konnten wir immer in etwa bestimmen wo wir hin müssen, und haben mit zwei Ausnahmen auf jeder Stelle sehr gut gefangen. Die Barsche selbst waren immer ca. handgroß, also nicht jedes Mal 20+. Man muss dazu sagen, dass 20+ eher die Ausnahme als die Regel ist. Wir hatten gerade überlegt, ob wir eine bestimmte Stelle verlassen wollten, und ca. 30 Meter weiter wieder ankern, als ein gewaltiger Ruck durch Manuels Berkley kam. Einen knallharten Drill später lag tatsächlich ein Barsch mit 40 cm und einem Kilo vor uns im Boot.
Wir haben uns dann entschieden, die Stellen die wir bereits am Vormittag angefahren hatten rückwärts zu fischen und haben in Richtung Dämmerung deutlich größere Exemplare gefangen. Die Sternstunde dürfte zwischen 20:10 und 20:50 gewesen sein, als wir in Reihe 20+ Barsche landen konnten, unter anderem auch im Doppelldrill. (Hier warte ich noch auf das Foto von André) André setzt zu gleich auch den Schlusspunkt um 20:48, als er einen 38er Barsch landen konnte.
Insgesamt haben wir überschlagen, dass wir ca. 100 oder mehr Barsche verteilt auf drei Angler und 14 Stunden landen konnten. Gerade einer davon hat auf einen Weichplastikköder gebissen, der sich allerdings kurz vor dem Boot losschütteln konnte. Im Prinzip steht es also: Wurm 100:0 Plastik. André meinte, dass die größeren Barsche durchaus auch auf die Weichplastikköder gegangen wären. Nachdem wir allerdings so gut auf Tauwurm gefangen hatten, hat Plastik nicht so viel Zeit im Wasser gehabt.
Nachdem wir 18 Barsche im Setzkescher hatten, gingen Manuel und ich auch zum vollständigen C&R über, was André sichtlich erleichtert hatte.


Hi,
Achim&Manuel super geschrieben. Übers C&R müssen wir nochmal reden
!!
Gruß Andre