Ausflug an den Main-Donau-Kanal

Vergangenen Montag haben Manuel und ich den Feiertag ausgenutzt und sind an den Main-Donau-Kanal in der Oberpfalz gefahren. Zielfisch sollte an diesem Tag der Zander werden.

Wie bereits im Mai dieses Jahr, haben wir uns entschieden die Haltungen zwischen Schleuse Hilpoltstein und Schleuse Berching zu befischen, wobei sich das Hauptaugenmerk auf ca. 2 Kilometer oberhalb Schleuse Bachhausen und etwa einen Kilometer unterhalb dieser gelenkt hat. Leider hatte ich am Vortag bedingt durch zahlreiche Hänger einige Köder und Jigheads eingebüßt, so dass ich leider nicht mehr ganz aus den vollen schöpfen konnte. Die erste Stelle war in einem landschaftlich herrlich gelegen, und wir haben einige Würfe absolviert. Leider konnten wir hier keine Bisse verzeichnen. Wir hatten uns entschieden weiter mit den kleinen Gummifischen und 20 Gramm Jigheads zu fischen, allerdings an einer neuen Stelle. Hier hatten wir etwa 300 Meter Spundwand zur Verfügung, eigentlich ein Platz der für Zander und Barsch prädestiniert sein sollte. Bisse konnten wir auch hier nicht vermelden, weshalb wir erneut weitergefahren sind.

Jetzt haben wir uns von mehr oder weniger 700 Meter unterhalb der Schleuse langsam in deren Richtung vorgearbeitet. Die 20 Gramm Jigheads haben den großen Vorteil, dass man das “Tok” sehr gut spürt, aber auch den Nachteil dass sie sehr schnell absinken, auch zwischen die Steinschüttungen die von der Fahrrinne zum Ufer laufen. Auf den 700 Metern habe ich durch Hänger vier Montagen verloren, Manuel drei. Da wir in der Zwischenzeit genug Geld vernichtet hatten, haben wir uns für das Dropshotten an der Spundwand auf der anderen Seite vom Kanal entschieden. Ich mit den bereits angesprochenen DAM Effzeit V-Tails, Manuel mit Wurm. Abgesehen von einem kurzen Anfasser konnten wir dort auch keine Bisse vermelden, so dass wir bis zum Ende der Spundwand gelaufen sind. Keine Minute waren wir da, da kam der erste Biss und Manuel konnte einen schönen Barsch mit 28 cm landen. Auch auf den nächsten Wurf kamen sofort wieder Bisse, und Manu konnte mit einem 32er nachlegen. Ich habe mich nun zum Köderwechsel auf einen kleinen Gummiwurm entschieden, und habe erst Mal nichts gefangen. Ich habe dann begonnen den Köder aktiver zu führen und siehe da, schon kamen auch bei mir die Anfasser. Leider konnte ich erst Mal keinen Barsch verhaften, sondern vier verdammte Grundeln. (Die darf man übrigens nicht mehr zurücksetzen) In der Zwischenzeit hat Manuel neben mir zwei weitere kleine Barsche landen können. Da wir endlich nach vier Stunden angeln eine Stelle gefunden hatten, auf der wir gut gefangen haben, sind wir erst Mal nicht weitergezogen. Etwa 20 Minuten später ging Manuel der größte Fisch des Tages an den Haken, ein schöner Barsch mit 37cm. In der Zwischenzeit konnte auch ich endlich zwei solche fangen.

Nach etwa 3 Stunden auf der Stelle, haben wir uns wieder aufgemacht, und mit leichteren Jigs (7-10gr) den Kanal weiter nach Zandern abgesucht. Gefangen haben wir nichts mehr, ich habe nur zwei weitere Köder eingebüßt. Hier noch ein Paar Bilder vom Ausflug.

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