Ködertest: D.A.M. Devilstick

Im Vergangenen Jahr bin ich in den Genuss gekommen, den Devilstick von der DAM zu fischen. Meine anfängliche Skepsis dem Köder gegenüber, hat sich ziemlich schnell in Begeisterung gewandelt. Beim Dropshotten habe ich meine Sternstunden stets erlebt, wenn ich mit Wurm gefischt habe. Im “Sommer” kam jedoch einer der Tage, an denen gar nichts mehr gelaufen ist und so habe ich alles an Ködern durchprobiert, was ich mit ans Wasser gebracht habe.
Nach vier erfolglosen Stunden ohne jeden Anfasser habe ich mich entschieden auf den Devilstick zu wechseln. Ich habe die Rute abgelegt und keine zwei Minuten später kam der erste Biss. Die Folge war ein schöner Barsch,  der die 30cm-Marke knapp verfehlt hat. Nachdem ich zwei weitere Barsche verhaften konnte, habe ich zeitgleich sowohl eine Rute mit Wurm und eine mit dem Devilstick ins Wasser gebracht. Zu meiner Überraschung kamen auch die nächsten beide Bisse auf die Rute mit dem Plastikköder. Ich will damit keineswegs sagen, dass der Stick mehr Fische bringt, als Wurm, aber ab diesem Moment hatte ich Vertrauen in den Köder – und du kennst das: Nur wenn du Vertrauen in deinen Köder hast, fängst du damit.

Einige Tage später bin ich klassisch jiggen gegangen. Ich wollte unbedingt wieder dem Devilstick angeln, allerdings waren die Fische zu zweit vom Ufer entfernt als dass DS noch DAM Devilstick nach 30 Minuten am Barschspotviel Spaß gebracht hätte. Kurzerhand hat mich ein guter Freund auf die Idee gebracht, den Köder wie einen normalen Gummifisch am Jighead zu montieren. Etwas skeptisch habe ich die ersten Würfe gemacht, die keinen Biss brachten. Ich habe bereits überlegt, ob es wieder Zeit wäre, den Köder zu wechseln, was ich jedoch nicht gemacht hatte. Eine gute Idee. Keine drei Minuten später ruckte es das erste Mal. Der Biss war so kräftig, dass mir die Schnur vom Finger gezogen hat. Anschlag – nichts. So ging das drei bis vier Mal, dann hing der erste. Die darauffolgende DAM Devilstick nach 30 Minuten am BarschspotStunde war mit eine der schönsten, die ich bislang am Wasser verbracht habe. Praktisch auf jeden Wurf habe ich Bisse bekommen und  viele Fische gefangen. Die Köderform selbst ist allerdings auch dafür verantwortlich, dass man das ein oder andere Mal ins Leere haut, da die Räuber nur in den Schwanz beißen. Was die Kameraden Barsche aus dem Köder gemacht haben, kannst du hier sehen. Der Köder auf dem Foto sah nach einer Stunde angeln so aus.


Die Köder kannst du in verschiedenen Färbungen und Größe kaufen. Ich habe bislang auf alle Varianten die ich gefischt habe Fische gefangen.

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