Die Sache mit den Batterien

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, dass uns nahezu alle betrifft. Jeder Angler, der über Nacht angelt und das auch noch regelmäßig, verbraucht sie über das Jahr in großen Mengen. Die Rede ist nicht von alkoholischen Getränken, sondern von Batterien. Fast alles was wir am Wasser dabei haben, dass leuchten oder Geräusche machen kann, hat eine Batterie. Bei den Smartphones und Tablets sind es Gott sei Dank eingebaute Akkus, bei den Bissanzeigern, Kopflampen, Radios, Zeltbeleuchtungen usw. sind es aber in der Regel immer Batterien.

Ich habe 2015 beinahe ausschließlich auf wiederaufladbare Akkus gesetzt, da mir in den Jahren vorher schlagartig bewusst geworden ist, wie viel „Problemmüll“ oder mit anderen Worten „Sondermüll“ ich da jedes Jahr produziere. Ich muss klar festhalten, dass ich meine Bissanzeiger immer noch mit nicht wiederaufladbaren 9V-Blöcken betreibe, allerdings alle anderen Verbraucher mit Akkus. Meine Kopflampe benötigt drei AAAs, mein Radio zwei AAs. Die Fernbedienung für das Futterboot möchte gleich zehn AA-Batterien um zu funktionieren. Rechnet man das auf ca. 40 Nächte hoch, kommt da einiges zusammen. Gerade Kopflampen die in der Nacht wirklich Licht bringen, sind enorm Energie-Hungrig. Ich persönlich krieg die Krise wenn meine Kopflampe Nachts nicht mehr die volle Leistung bringt und habe schwächelnde Batterien deshalb schon oftmals getauscht. Bei einem mehrtägigen Ausflug kam da schon Mal gut und gerne 6-12 halbleere AAA zusammen. Abgesehen von meiner Fernbedienung für den Fernseher zuhause habe ich nicht mehr viel Verwendung für die Teile gehabt.

Vergangenes Jahr im Frühjahr bevor die Saison wieder richtig losgegangen ist, habe ich mir bereits Gedanken zu dem Thema gemacht und möchte euch diese für die kommende Saison-Vorbereitung nicht vorenthalten. Auf Amazon gibt es von der Firma Varta bereits Ladegeräte für schmales Geld, welche mit vier AA-Batterien bestückt ausgeliefert werden. 9V-Blöcke und AAA können damit ebenso geladen werden. Innerhalb von vier Stunden sind entladene Akkus wieder voll und können wieder die volle Leistung erzielen. Gerade wenn ich nicht länger als eine Woche am Stück unterwegs bin, komme ich gut mit zwei-drei Sätzen AAA Varta-Akkus durch. Sobald ich wieder zuhause angekommen bin, kommen die Akkus sofort ins Ladegerät und sind innerhalb von kurzer Zeit wieder verfügbar. Auf diese Art und Weise spart man sich auf längere Frist nicht nur Geld, sondern eben auch besagten Sondermüll. Da jeder Angler ein gutes Stück weit auch Naturschützer ist, solltet ihr euch diese Vorgehen auch überlegen. Meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben mir jedenfalls gezeigt, dass dieses Vorgehen praktikabel ist und sich die höheren Anschaffungskosten spätestens nach einem Jahr amotisiert haben.

Mein kleines tragbares Radio schafft übrigens mit zwei AA-Batterien ohne Probleme locker eine Woche Laufzeit, bei einem täglichen Betrieb von Früh bis Spät.

Ein Hinweis von meiner Seite: Jeder Akku ist anfällig für Kälte. Das ist beim Smartphone und auch beim Kamera-Akku nicht anders, deshalb empfiehlt es sich in empfindlich kalten Nächten diese im Schlafsack aufzubewahren. Man stelle sich nur Mal vor in der Nacht ist der neue PB gefallen und die Kamera ist am nächsten Morgen leer.

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