MAD Teamtreffen

Herrje, ein Urlaub komplett zum Angeln. Vergangenes Wochenende stand ein echtes Highlight auf dem Programm – das erste Treffen vom Deutschen MAD-Team. Leider musste Philipp kurz vorher absagen, so dass Fabian, Christian aka. „KM“ und ich den Weg zu Marco angetreten haben. Da wir alle nicht besonders viel Zeug dabei hatten, konnten wir alles in mein Auto schlichten und eine sehr unterhaltsame Fahrt mit einigen „Umwegen“ genießen.

Kurz nach fünf angekommen empfing uns Marco am See herzlich. Leider sehen wir uns in der Regel viel zu selten, so dass ich Marco mit den Worten „Frohes neues Jahr“ in die Arme geschlossen habe. Bei einem ersten Bier schauten wir uns das Gewässer an und verteilten unsere Plätze. Glücklicherweise konnten wir alle zusammensitzen und nach kurzem Aufbau ruderte ich meine Ruten auf die Plätze. Gerade als ich am Spot angekommen bin, konnte ich einen guten Karpfen an der Oberfläche beobachten und vom Boden kamen eine Menge Bläschen hoch. Ein gutes halbes Kilo Hippos sollte die Fische zum Fressen animieren, die zweite Rute fand den Weg an die Uferkante. Dort entschied ich mich für einen aufgepoppten French Star in 16mm mit einem gelben Popup. Bereits nach zehn Minuten hatte die erste Brasse den Köder eingesaugt, was mich für den Rest des Trips direkt auf größere Boilies wechseln lies. Marco fing in der Zwischenzeit eine echt ansehnliche Schleie mit gut und gern drei Kilo.

Frische Nürnberger Bratwürste stellten das Abendessen dar und nach dem Grillen lagen alle Ruten. Schon kurz darauf fand der erste Karpfen den Weg in die Maschen, nicht der letzte in der Nacht. Leider räumte ein größerer, um die 12 Kilo schwerer, Schuppi den ich mitten in der Nacht gefangen habe die Ruten von Fab ab, was dazu geführt hat dass wir nahezu alle weiteren Fische vom Boot aus drillten.

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Insgesamt konnten wir viele Fische über den Kescher führen, richtige große blieben jedoch leider aus. Am Samstag morgen kam Marcos Frau an den See und auch Marcos Neffe der uns an der Feeder-Rute zeigte wie man große Brassen fängt. Leider regnete es konstant, so dass wir mehr Zeit unter dem Schirm als draußen verbrachten. Glücklicherweise lies der Regen am frühen Nachmittag nach und kurz darauf legte erneut meine Hippo-Rute los und ein kleiner Gold-Schuppi kam zum Vorschein.

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Einen Fisch mit so einer Färbung hatte ich bis dato auch noch nicht. Am Nachmittag zauberte Christian aus dem Ridgemonkey auf und ich musste auf der Rückfahrt den Tempomat 10 Km/h schneller einstellen, als auf der Hinfahrt. Das eigentliche Highlight begann allerdings während meines Mittagsschlaf. KM und Marco lieferten sich einen Feeder-Wettkampf, moderiert von Schiedsrichter Fab. Hier wurde mit allen Mitteln gearbeitet um den Sieg für sich zu entscheiden. Das große Finale verpassten der Schiedsrichter und ich jedoch, da wir uns um den Grill kümmerten um pünktlich zum Viertelfinale mit allem fertig zu sein. Aus Erzählungen ist überliefert, dass Marco den Wettbewerb für sich entschied und kurz vor der Entscheidung unterstrich, dass die Kameradschaft im Vordergrund stünde und nicht der Wettkampf.

Fabian konnte am späteren Abend kurz vor dem Spiel gegen Italien ebenfalls einen Schuppi fangen, der schon beinahe als Koi durchgeht. Ein unglaublich schöner Fisch mit weißen Spitzen an der Schwanzflosse.

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Kurz darauf war Anstoß beim Spiel gegen die Italiener. Erneut lieferte der DVB-T Empfänger für das iPad beste Dienste, während um uns herum Böller und Raketen hochgingen. Wie sich später herausstellen sollte, wurden diese von Deutschen Fans geschossen, nicht wie von uns erwartet von den Italienern. IMG_6540

Bei Cuba Libre und Bier fieberten wir bei dem Spiel mit, wie schon lange nicht mehr. Nach dem Ausgleich befürchteten wir bereits, dass sich der Italien-Fluch wiederholen würde, in meinem grenzenlosen Optimismus lies ich noch verlauten, „Passt auf Jungs, wir gewinnen das Spiel und ein 20 Kilo+ läuft ab„. Die reguläre Spielzeit verstrich und auch die Verlängerung, während die Nervosität durch die Decke ging. Als Özil zum Elfmeterpunkt läuft, meldet sich der Receiver von Christians MAD HI-T Bissanzeiger. Bereits beim Aufnehmen der Rute wurde ihm klar, dass da kein Satzi am anderen Ende zerrt, während wir ihm zugerufen haben was beim Elfmeterschießen passiert. Die Spannung löste sich beim Siegtreffer durch Jonas Hector, die sich bei allen durch ein lautes „Jaaaaa“ entlud. KM war immer noch am Drillen und als der Fisch über den Kescher glitt lag tatsächlich ein 20 Kilo Plus im Kescher. Mehr als 21 Kilo um genau zu sein.

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Was für ein unglaublicher Moment, die Stimmung war bereits am Siedepunkt. Auf Facebook gibt’s das dazugehörige Video von der ganzen Aktion.

Die kommende Nacht brachte noch drei weitere Fische, so wie einen beim morgenlichen Kaffee. Leider ging das Wochenende viel zu schnell über die Bühne, gegen halb zwölf waren wir wieder auf dem Heimweg.

Das Teamtreffen hat in dieser Form zum ersten Mal stattgefunden und wird definitiv wiederholt. Das nächste Mal werden wir uns wohl alle treffen, wenn die Fishing Masters Show im September am Schnackensee halt macht. Seid alle herzlich eingeladen bei uns am Stand vorbeizuschauen und über die neuesten Produkte aus dem Hause DAM / MAD zu informieren.

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