Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Morgen Nacht – Zanderansitz

Donnerstag, 05. August 2010

Morgen Abend/Nacht ist es wieder soweit. Ich werde zum Vereinsweiher aufbrechen und versuche einen Zander auf die Schuppen zu legen. Heute habe ich extra noch Knicklicht-Posen von Balzer, mit einem Gewicht von vier Gramm gekauft. Ich war leider blöd genug, meine 4,50 € Pose irgendwo liegen zu lassen und hab heute eben Nachschub gekauft.

Morgen gibt’s eine Ryderhaken-Montage, allerdings mit einem zusätzlichen Drilling.
Nebenbei lasse ich eine Karpfenrute mit Tutti-Frutti-Boilies liegen. Anfang des Jahres habe ich noch lauthals verkündet, dass ich niemals mit Boilies fischen werde, aber Markus Maderer, ein Mitglied meiner Familie und gleichzeitig einer der bekanntesten Karpfenprofis in Deutschland hat mich eines besseren belehrt.

Am Rande erwähnen möchte ich noch, dass ich diese Woche ein Rod Pod bei Ebay für 17 Euro ersteigert habe. Ich freu mich wie ein Schnitzel, das kann ich euch sagen! Anfang nächster Woche sollte es bei mir sein! So long!

10 Forellen

Donnerstag, 05. August 2010

Wie ich euch geschrieben habe, waren Manuel und ich am Dienstag los um Forellen zu fangen.
Nach Startschwierigkeiten mit den Tageskarten, kamen wir ca. eine Stunde später an als gedacht. Wir haben keine Sekunde verloren und sind direkt ans Wasser, wo ich auf den ersten Wurf die Attacke einer mittleren Forelle bekommen habe. Haken konnte ich sie leider nicht, aber das sollte nix ausmachen. Wie das beim Fischen auf Forellen so üblich ist, haben wir etwas Strecke gemacht, allerdings sind die Distanzen mit der Spinnfischerei am Kanal natürlich nicht zu vergleichen.

Im letzten Jahr habe ich gelernt wie wichtig es ist, geduckt zu laufen und enorm leise aufzutreten, da die Forellen doch scheu sind. Mit dieser Erkentniss konnte ich eine schöne 34er Bachforelle direkt vor einer Brücke zum Biss überreden. Den Wurf habe ich noch aus einem Meter Entfernung zum Wasser gemacht, dass mich der Fisch nicht sehen konnte.
Keine 100 Meter weiter, konnte ich eine ca. 12 cm große natürlich gewachsene Bachforelle landen. Auf dem weiteren Teil unseres Vereinswasser hatte ich keine Bisse mehr, Manuel konnte noch eine Attacke verzeichnen, also haben wir die gerade befischte Strecke wieder rückwärts gemacht. An der Stelle, an der ich die kleine Forelle landen konnte, hat Manuel eine ähnliche aus dem Wasser befördert. Wie gesagt haben wir uns zurück zum Ausgangspunkt bewegt, wo ich erst eine 20er landen konnte, und dann 15 Meter eine 36er. Die 36er stellte zugleich den schönsten Biss des Tages dar, weil ich den Spinner gegen die Strömung gezogen habe, und sehen konnte wie die Forelle auf zwei Meter Anlauf genommen hat. Ich habe gleichzeitig die Geschwindigkeit beim einholen verringert, so dass sie voll draufgeknallt ist.

Wir haben uns dann weiter zum oberen Stück begeben, wo Manuel noch zwei weitere und ich vier weitere Forellen überlisten konnte. Leider wird’s schon wieder zeitig dunkel, so dass Manuel das Tageslimit nicht erreichen konnte, ich hab’s mit dem letzten Tageslicht geschafft. Insgesamt haben wir fünf Forellen mitgenommen und gestern geräuchert. Herrlich :)

Morgen das erste Mal Vogtland / Sachsen

Montag, 19. Juli 2010

So, ich dann auch Mal wieder. Morgen werd ich mir die Talsperre Pöhl evtl. auch die Pirk angeltechnisch erschließen. Also zumindest ein erstes Mal austesten. Ich werde berichten und dann auch die Fakten zu den Gewässern schildern.

So long,

Manu

Mepps Aglia – Eine Liebeserklärung

Mittwoch, 14. Juli 2010

Den Unterschied zwischen Spinnern habe ich früher nicht bemerkt. Die Kaufentscheidung habe ich fast ausschließlich über den Preis getroffen, was jetzt – später – betrachtet sicherlich ein Fehler war.
Wo liegt der große Unterschied zwischen einem Mepps Aglia und einem normalen Spinner?
Kommt ein günstiger Spinner beim führen im Wasser mit etwas Kraut oder einem anderen Fremdkörper in Berührung, läuft der nicht mehr richtig. Also das Spinnerblatt hört auf sich zu drehen, und dadurch hat man keine Druckwelle mehr, auf die die Räuber aufmerksam werden. Beim Mepps bleibt dieser Effekt aus, selbst wenn man den Spinner sehr langsam führt, erzeugt man eine ordentliche Welle unter Wasser.

Manuel und ich haben im Main-Donau-Kanal nebeneinander gestanden, und den Unterschied ausprobiert. In einer halben Stunde habe ich 5 Barsche und einen kleinen Hecht gefangen, Manuel einen kleinen Barsch. Ich habe einen 2er Mepps Aglia gefischt, Manuel die gleiche Größe eines anderen großen Hersteller. Wenn man jetzt beispielsweise in einem Bach auf Forellen fischt, bleibt dieser Effekt aus wenn man gegen die Strömung fischt, aber spätestens wenn man einen Spinner mit der Strömung zieht, hat man den Unterschied wieder.
Auf den folgenden Fotos seht ihr links einen dreier Mepps, rechts einen anderen Spinner.


Ich muss ehrlich sagen, investiert den Euro mehr für den Mepps, es lohnt sich!

Aal-Ansitz

Mittwoch, 02. Juni 2010

Hallo werte Leserschaft!

Heute Nacht ist es wieder soweit, Manuel und ich gehen zum Aalfischen. Heute haben wir noch zusätzliche Verstärkung von einem echten Karpfenprofi, den ich übrigens noch versuche als Co-Author für diesen Blog zu gewinnen. Gestern waren wir bereits einen Schwung voll KöFis fangen, und haben den Abend gleich noch als Warmup für heute genutzt. Zwischen 08:00 Uhr und 22:00 Uhr haben wir’s auf insgesamt 4 Aale gebracht, wobei drei davon als Blindschleichen, oder wie Manuel sagt Mikroben durchgehen. ;)
Der vierte Aal hatte 58 cm, bei 500 Gramm und hat sich einen toten Köderfisch am Ryderhaken-System einverleibt. Der wird dann am Donnerstag in der Räuchertonne hängen.

Ich möchte übrigens anmerken, dass ich, seit dem ich auf die Ryderhaken umgestiegen bin, bei jedem Ansitz mindestens einen Biss auf Köderfisch habe. Ich werde jedenfalls so schnell erst Mal nicht mehr mit Stahl&Drilling loslegen. Ansonsten ist die Montage denkbar einfach: Schnurstopper, Pose 3-5 Gramm, drei kleine Schrotbleie, wobei ich zwei davon ganz oben auf das Vorfach hänge, und ab dafür ins Wasser. Ich würde übrigens Posen mit einer mittleren bis langen, schlanken Antenne empfehlen, das geht in der Regel besser als dickbäuchige. Ist zumindest meine Erfahrung beim Weiherfischen. Das Wichtigste bei den Ryderhaken ist, dass ihr ein starkes Vorfach verwendet, also dicke gepflochtene Schnur, weil das auch einen mittleren Hecht aushält. (Man fängt übrigens meistens die kleineren bis mittleren, nicht die, die auf den ganzen Covers von Zeitschriften sind) ;)

Grausam!

Sonntag, 16. Mai 2010

Manuel und ich waren von Freitag früh 08:00 Uhr bis Samstag 09:00 Uhr durchgehend fischen. Der Freitag hat noch ganz gut angefangen, kein Regen, aber nur 8°. Gegen 09:00 hat Manuels Raubfischpose den Tauchgang gewagt was uns einen kurzen Drill mit doofem Ende beschert hat. Leider ist das Vorfach durchgebissen gewesen, weil wir’s ohne Stahl mit Ryderhaken versucht haben. (nicht selbstgebundenes Hartmono)

Gegen Mittag, ich schätze 12:30, ging dann meine Raubfischpose, was einen 48er Hecht zu Tage gefördert hat. Auch ich habe mit Ryderhaken gefischt, allerdings an doppelt gepflochtenem Vorfach. Der Haken saß Wunderbar im Mundwinkel, so dass der kleine wieder zurück in sein Element konnte. Nach diesem Biss habe ich dann meine Karpfenmontage eingeholt, und einen Wurm an einer ultraleicht-Pose zu Wasser gelassen. Eine 30er Schleie hat diesen Dankbar angenommen, was dann auch unser Abendessen dargestellt hat ;-) . Seit ca. 10:00 Uhr hatten wir durchgehend Regen, der immer stärker wurde. Weil das aber noch nicht genug war, kam auch noch Wind dazu!

Den Nachmittag über hatten wir überhaupt keine Aktivität mehr, deshalb haben wir uns entschieden für die Aal-Fischerei den Weiher zu wechseln. Ab ca. 17:30 waren wir dann, wie beschrieben, am nächsten Weiher und haben die Montagen für die Nacht vorbereitet. Glücklicherweise hatten wir einen Minigrill dabei, der uns die Nacht durch als Wärmequelle gedient hat. Ab 22:00 Uhr wurde es richtig finster, aber die Aale um so aktiver. Auf praktisch vier Posen permanent Geschiebe und Zupfer. Knapp 15 Minuten konnte ich den ersten Aal landen, wobei “Aal” etwas übertrieben ist. Schnürsenkel dürfte es eher treffen. Eine knappe dreiviertel Stunde später ging meine Pose wieder auch Tauchfahrt, ein Zwergwels war hier der Schuldige. Wie die Zwergwelse in unser Vereinsgewässer gekommen sind, weiß aber nur Gott. Jedenfalls war laut meinem Auto die Außentemperatur mittlerweile auf 4° gefallen, so dass Manuel und ich abgebrochen haben und die Schlafsäcke bevorzugten.

Der nächste Morgen begann um kurz nach fünf, allerdings ging bis 09:00 Uhr nur noch ein 55er Schuppenkarpfen auf mein Hundefutter.

Das Resümee fällt also eher negativ aus:
1. Ich werde NIE WIEDER am Weiher übernachten, wenn wir die Eisheiligen haben.
2. Ohne den Grill als Wärmespender, wären wir vermutlich um 22:00 Uhr nach Hause gefahren.
3. Wenn ihr bei absehbar kaltem Wetter am Weiher übernachtet, nehmt euch etwas zum Wasser warm machen mit! Ein Kaffee oder Tee schmeckt niemals so gut, wie wenn man durchgefrorern ist.
4. Ryderhaken reichen aus um Hechte zu landen, und sind sogar besser wenn man mit Fischen rechnen muss, die das Schonmaß noch nicht erreicht haben.
5. Beim nächsten Mal wird’s besser.

PS: Ich hoffe, dass es heute auch 4:0 für Nürnberg (ich aus Nürnberg, Manuel aus Augsburg) ausgeht. ;-)

Am Dienstag fahren wir zum Brombachsee

Mittwoch, 07. April 2010

Manuels Fischereischein ist endlich ausgestellt, und so werden wir kommenden Dienstag, den 13. April endlich unsere erste richtige gemeinsame Tour starten können. Richtig im Sinne von wir beide dürfen angeln.

Zielfisch ist ganz klar der Barsch, denn am Brombachsee haben wir bereits im vergangenen August fantastisch Barsche auf DS (Dropshot) mit Wurm gefangen. Genau das werden wir am Dienstag wieder versuchen. Zusätzlich zum DS mit Wurm (und nix anderen weil Raubfischschonzeit bis zum 01.08.) werden wir Posenmontagen ebenfalls mit Wurm anbieten. Drückt die Daumen, dass wir erfolg haben.

Digicam (inkl. Video-Funktion) ist natürlich an Bord.

An Material werden wir vier Ruten und 3-4 Schachteln Taumwürmer dabei haben.

5 Karpfen – ein toller Nachmittag!

Sonntag, 28. März 2010

So, da bin ich wieder. Der Angeltag fällt definitiv in die Kategorie “sehr erfolgreich”.

Das Wetter am Vormittag hat uns schwer zugesetzt, aber zum Glück wurde es am Nachmittag etwas besser. Die ersten vier Stunden waren echt assozial. Kein Biss, Regen, Wind und Graupeln. Die eben beschriebenen Fakten haben uns zu der Entscheidung gebracht, den Weiher zu wechseln. Dort habe ich die Montagen auf Schwimmbrot gewechselt und erneut mein Glück versucht. Knapp 20 Minuten später kam der erste Biss. Ein 46er Karpfen war der Verursacher. Der Nachmittag ging sehr gut weiter, so dass ich in den folgenden 30 Minuten zwei weitere Karpfen mit je 42 cm ziehen konnte.

In der Folge kamen noch zwei weitere Bisse, die ich nicht verwerten konnte, so dass Manuel meinte “jetzt beisst nix mehr”. Exakt in diesem Moment läuft auf der rechten Angel die Bremse – ein weiterer 42er Spiegelkarpfen. Danach haben wir zusammengepackt, und währenddessen kam auch noch ein Biss auf andere Angel. Auffällig war, dass drei Karpfen enorm zaghaft und vorsichtig gebissen haben.

Jedenfalls war’s schön, Mal wieder was zu fangen.

Ansitz auf Karpfen und Schleien – zweiter Ausflug 2010

Sonntag, 28. März 2010

Traumhaft schlechtes Wetter heute früh. Manuel und ich schauen jetzt noch Formel 1, danach werden wir unseren ersten gemeinsamen Angeltag dieses Jahr angreifen.

Heute geht’s an unseren Vereinsweiher, weil ich unbedingt Schleien fangen will. Anfangen werde ich aber wie jedes Jahr mit zwei klassischen Grundmonatgen, um die “Kringel” aus der Schnur zu bekommen. So schlimm sollten die aber dieses Jahr nicht sein, denn ich habe im Januar alle Schnüre gewechselt. Auf alle Fälle werde ich nach ca. einer Stunde auf eine leichte Posenmontage mit Wurm wechseln.

Köder habe ich heute Mais, Wurm, Brot und Hundefutter dabei. Das ganze OHNE Lockstoffe. Meine Fische fange ich auch ohne… außerdem ist mir der Kram schlichtweg zu teuer – und ich stehe nicht auf Weißfisch.

Schneider… das geht ja gut los

Freitag, 19. März 2010

Der Überschrift kann man es schon entnehmen, ich hatte keinen besonders großen Erfolg, trotz einer vielversprechenden Stelle.

Ich war heute 2,5 Stunden am oberen Wöhrder See in Nürnberg um dort mit dem Carolina-Rig und Wurm auf Barsche zu fischen.
Erkenntnis: Bei dieser Methode braucht man unheimliche viele Würmer, denn man zieht den Köder immer wieder stark ruckartig an. Das hält ein Plastik-Köder sehr gut aus, aber der gemeine Taumwurm verliert sich dabei nach ca. 15-20 Würfen. (Die Sache ist natürlich abhängig davon, wie stark man anzieht bzw. wirft). In den 2,5 Stunden habe ich heute keinen Biss bekommen, aber ich werde in den nächsten Wochen noch mehrmals die gleichen Stellen mit der gleichen Montage bzw. dem gleichen Köder absuchen. Hier die Bilder von einem meiner Angelplätze.

Wesentlich interessanter ist für mich allerdings eine andere Erkenntnis. Angeblich soll die Verbandsstrecke für den Fischereiverband Mittelfranken oberhalb des Wehres, also östlich der Ludwig-Erhard-Brücke enden. (Hier auf Google Maps gezeigt). Wenn ich mir die Verbandskarte anschaue, dann darf ich sogar noch bis oberhalb der nächsten Brücke fischen, also der Markierung “Dammbalkenverschluss”. Hingegen ist es wohl ganzjährig erlaubt, gegenüber der Satzinger Mühle zu fischen, denn die Sperrmarkierung ist nur auf der Seite der Mühle. Auf der Innenseite zum See runter, wäre es das ganze Angeln das Jahr über erlaubt. Zumindest nach der Aussage eines Mitglied des Fischereiverein Noris. Sollte das hier von einem Verbandskarteninhaber gelesen werden, wäre ich um einen Kommentar mit deiner Meinung dankbar :)