Dezember 11th, 2010 by Achim
Leider ist der Sommer und Herbst dieses Jahr wieder viel zu schnell verflogen, so dass ich in der Zwischenzeit mein Angelzeug über den Winter ‘eingemottet’ habe. Auch bei Manuel sieht es nicht viel anders aus. Ein weiterer Ausflug dieses Jahr scheint unmöglich, denn derzeit hat der Winter Nürnberg und Umgebung fest im Griff. Auf dem Kanal sind die ersten Eisschichten, die Vereinsweiher sind so und so schon zugefroren.
In den nächsten Wochen werde ich an dieser Stelle eine Rubrik erstellen, in der wir euch unser Material kurz vorstellen, bzw. ein Paar Empfehlungen / Test schreiben. Ich versuche so auch für mich selbst die Wintermonate so kurz wie möglich zu gestalten, auch wenn das eigentlich blanker Hohn ist… wir haben Anfang Dezember -.-
Was treibt ihr über den Winter?
No Comments / Posted in Allgemein
November 3rd, 2010 by Achim
Vergangenen Montag haben Manuel und ich den Feiertag ausgenutzt und sind an den Main-Donau-Kanal in der Oberpfalz gefahren. Zielfisch sollte an diesem Tag der Zander werden.
Wie bereits im Mai dieses Jahr, haben wir uns entschieden die Haltungen zwischen Schleuse Hilpoltstein und Schleuse Berching zu befischen, wobei sich das Hauptaugenmerk auf ca. 2 Kilometer oberhalb Schleuse Bachhausen und etwa einen Kilometer unterhalb dieser gelenkt hat. Leider hatte ich am Vortag bedingt durch zahlreiche Hänger einige Köder und Jigheads eingebüßt, so dass ich leider nicht mehr ganz aus den vollen schöpfen konnte. Die erste Stelle war in einem landschaftlich herrlich gelegen, und wir haben einige Würfe absolviert. Leider konnten wir hier keine Bisse verzeichnen. Wir hatten uns entschieden weiter mit den kleinen Gummifischen und 20 Gramm Jigheads zu fischen, allerdings an einer neuen Stelle. Hier hatten wir etwa 300 Meter Spundwand zur Verfügung, eigentlich ein Platz der für Zander und Barsch prädestiniert sein sollte. Bisse konnten wir auch hier nicht vermelden, weshalb wir erneut weitergefahren sind.
Jetzt haben wir uns von mehr oder weniger 700 Meter unterhalb der Schleuse langsam in deren Richtung vorgearbeitet. Die 20 Gramm Jigheads haben den großen Vorteil, dass man das “Tok” sehr gut spürt, aber auch den Nachteil dass sie sehr schnell absinken, auch zwischen die Steinschüttungen die von der Fahrrinne zum Ufer laufen. Auf den 700 Metern habe ich durch Hänger vier Montagen verloren, Manuel drei. Da wir in der Zwischenzeit genug Geld vernichtet hatten, haben wir uns für das Dropshotten an der Spundwand auf der anderen Seite vom Kanal entschieden. Ich mit den bereits angesprochenen DAM Effzeit V-Tails, Manuel mit Wurm. Abgesehen von einem kurzen Anfasser konnten wir dort auch keine Bisse vermelden, so dass wir bis zum Ende der Spundwand gelaufen sind. Keine Minute waren wir da, da kam der erste Biss und Manuel konnte einen schönen Barsch mit 28 cm landen. Auch auf den nächsten Wurf kamen sofort wieder Bisse, und Manu konnte mit einem 32er nachlegen. Ich habe mich nun zum Köderwechsel auf einen kleinen Gummiwurm entschieden, und habe erst Mal nichts gefangen. Ich habe dann begonnen den Köder aktiver zu führen und siehe da, schon kamen auch bei mir die Anfasser. Leider konnte ich erst Mal keinen Barsch verhaften, sondern vier verdammte Grundeln. (Die darf man übrigens nicht mehr zurücksetzen) In der Zwischenzeit hat Manuel neben mir zwei weitere kleine Barsche landen können. Da wir endlich nach vier Stunden angeln eine Stelle gefunden hatten, auf der wir gut gefangen haben, sind wir erst Mal nicht weitergezogen. Etwa 20 Minuten später ging Manuel der größte Fisch des Tages an den Haken, ein schöner Barsch mit 37cm. In der Zwischenzeit konnte auch ich endlich zwei solche fangen.
Nach etwa 3 Stunden auf der Stelle, haben wir uns wieder aufgemacht, und mit leichteren Jigs (7-10gr) den Kanal weiter nach Zandern abgesucht. Gefangen haben wir nichts mehr, ich habe nur zwei weitere Köder eingebüßt. Hier noch ein Paar Bilder vom Ausflug.
2 Comments / Posted in Angeln, Gastangeln
Oktober 30th, 2010 by Achim
Vorgestern schreibe ich euch noch, dass ich keinen Erfolg diesen Herbst hatte. Das hat sich seit gestern geändert! Ich habe innerhalb von zwei Tagen drei Hechte verhaftet!
Gestern als ich beim Ködertest war, habe ich mich im Laufe des Nachmittags entschieden Stelle und Methode zu wechseln, und habe auf einen kleinen Gummifisch von Profiblinker gesetzt.

Am heutigen Nachmittag habe ich mich spontan zum “Cityfishing” entschieden, und bin an den Wöhrder See in Nürnberg gelaufen (5 Minuten zu Fuß). Die erste Stelle hat mich auch direkt einen der kleinen Gummifische gekostet, so dass ich nach ca. 10 Würfen die Stelle gewechselt habe. Bei jedem Wurf gab’s Massenhaft Kraut am Haken.
An der neuen Stelle habe ich einen Wurf etwas über die Mitte des Sees gemacht, und auf das “Tock” beim aufschlagen auf den Grund gewartet. Beim nächsten Anlupfen des Köders, spürte ich ein kleines Wackeln in der Schnur und habe sofort angeschlagen. Ich konnte mein Glück kaum fassen, aber ich hatte tatsächlich nach nur 10 Minuten Angeln meinen ersten Fisch im Drill. Resultat war ein Hecht von ca. 50 cm, den ich unter den Augen von ca. 10 Fußgängern released habe. Zwei weitere Würfe später spürte ich wieder einen kleinen Ruckler in der Schnur und auch hier habe ich sofort angeschlagen. Jetzt war Radau im Wasser! Schon nach 10 Sekunden war mir klar, dass ich da was größeres im Drill hatte. Mein Gegner hat am Ufer erst richtig aufgedreht. Der typische Hechtsprung war dabei, und immer wieder richtig viel Schnur genommen. Hinter mir standen in der Zwischenzeit knapp 20 Schaulustige. Ich war richtig erleichtert, als die Mama im Kescher war. Auch Sie schwimmt wieder.

Bereits gestern konnte ich ebenfalls auf den kleinen Gummifisch einen 40er Hecht aus dem Kanal holen.
No Comments / Posted in Angeln, Ködertest
Oktober 29th, 2010 by Achim
Heute Nachmittag werde ich mich wieder an den Main-Donau-Kanal begeben, um den D.A.M Effzet Power V-Tail zu testen.
André hat uns im August eine große Auswahl an Farbvarianten gegeben, die ich heute in einem Sportboothafen am Main-Donau-Kanal testen werde.
Später im Laufe des Abends, spätestens morgen gibt’s ordentlich Bilder für euch, von meinem Test.

Auf die DS-Köder gab’s schlussendlich keinen Biss. Ich muss aber dazu sagen, dass ich die beiden nur ca. 30 Minuten gefischt habe.
No Comments / Posted in Angeln, Ködertest
Oktober 28th, 2010 by Achim
Eigentlich sollten wir uns jetzt in der besten Zeit zum Raubfischangeln befinden, der Herbst hat mir bislang aber kein Glück beschert.
Am 9. Oktober war ich am Main-Donau-Kanal wieder spinnfischen, was mir fünf kleine bis mittlere Barsche gebracht hat. Alle samt auf einen 2er Mepps Aglia, einfach ein geiler Spinner 
Am 17. Oktober haben wir unsere ersten Ausflug zum kleinen Brombachsee gemacht, allerdings nur, weil wir am großen kein Boot mehr bekommen haben. Für mich persönlich war der Ausflug absolut bescheiden. Der Tag war saukalt, windig und teilweise mit Nieselregen. Im dichten Nebel mussten wir das erste Mal ein Boot slippen und haben uns erhlich gesagt angestellt wie die Hunde zum Eierlegen. Dennoch haben wir’s irgendwann geschafft, und mit dem E-Motor haben wir direkt eine etwas weiter entfernte Stelle angefahren. Dort haben wir direkt auf einer Kante gefischt, bei der das Wasser von 2 Metern auf fünf abgefallen ist. Bisse gab’s dort keine, dafür habe ich mich mit meiner eigenen Blödheit in den Vordergrund gedrängt. Als ich den Anker aus dem Staufach geholt habe, ist meine leichte Spinnrute zwischen den Klappdeckel gekommen, ohne das ich’s gemerkt hatte. Nachdem ich den Anker geworfen hatte, hab ich mich wieder hingesetzt (auf den Klappdeckel) und dadurch einen Bruch im unteren Teil des Blanks verursacht. Gesund sah das Ganze zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr aus, aber ich konnte noch fischen.
Wir haben kurz darauf die Stelle gewechselt und am tiefesten Punkt des Sees (13 Meter) unser Glück versucht. Auch hier konnten wir keine Bisse verzeichnen. Die nächste Stelle haben wir aufgrund des Echolot-Bildes angesteuert. Hier waren deutlich Gräben unter Wasser zu sehen, bei denen die Tiefe um bis zu zwei Meter geschwankt hat. Grund genug den Anker zu werfen und die Dropshots abzulassen. Keine drei Minuten später konnte ich den ersten Biss verwerten. Das “krrrrrrrrrrrk” hätte ich lieber nicht gehört. Ein 18er Barsch war ausreichend um die Rute zu brechen.
Für mich war der Tag da schon so gut wie gelaufen, weil ich ab diesem Zeitpunkt nur noch eine Rute zur Verfügung hatte die ich abwechselnd mit Kunstködern oder mit DS gefischt habe. Mein gigantischer Barsch war auch zugleich der einzige Fisch des Tages.
Kommenden Montag wollen Manuel und ich wieder an den Kanal, ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher ob ich in die Oberpfalz will, oder an “unserer” Haltung bleiben. Sofern wir nicht fahren, werden mit totem KöFi und Posenmontage versuchen den Erfolg von Ende August zu wiederholen. Ansonsten wird’s wieder eine Spinnrunde mit Andre.
No Comments / Posted in Allgemein
September 2nd, 2010 by Achim
Endlich ist der Knoten bei Manuel und mir geplatzt.
Nach unzähligen Versuchen mit diversen Weichplastikködern, lag letzte Woche der erste Zander vor Manuels Füßen, ich habe am Montag nachgezogen. Gefangen haben wir die beiden allerdings nicht auf Kunstköder, sondern wie schon so oft auf Natur, sprich den toten Köderfisch.
Die Montage ist dabei relativ einfach. Pose, ein Schrotblei auf die Hauptschnur, Ryderhaken mit ca. 1 Meter Vorfach, Angstdrilling.
Der KöFi wird normal aufgezogen, bekommt unterhalb der Rückenflosse noch den Angstdrilling gesetzt und ein Schrotblei auf das Vorfach, im oberen Drittel. Zum Schluss gibt’s noch ein Stück Kork ins Maul des Köderfisch, und dann ab dafür. Den Stopper für die Pose habe ich auf ca. 3,80 – 4,00 Meter gesetzt, weil das Vorfach noch ordentlich Länge mitbringt. Solange keine Strömung vorherrscht, liegt die Pose eigentlich nur auf der Wasseroberfläche, bei Strömung kann’s schon, bzw. wird es passieren, dass sie untergeht.
Die Bisserkennung ist so eine Sache.
Manuel hat die Sache so geschildert: Beim ersten Biss habe ich das erst gar nicht so gemerkt, weil da unheimlich Strömung war. Die Pose weg, und auf ein Mal sehe ich, dass die Schnur aus dem Clip ist und läuft. Ich hab angeschlagen und erst Mal gar nicht gespürt dass da was hängt. Und dann gingen die Schläge los.
Bei mir ging’s etwas offensichtlicher, da die Pose ruckhaft unter Wasser marschiert ist, allerdings auch kurz nach dem die Strömung wieder weniger wurde. Ich schätze dass sich der Fisch unter Wasser einfach sehr verführerisch bewegt, wenn geschleust wird. Na jedenfalls sah’s aus als würde die Pose Treppen nach unten laufen. Anschlag – kurz nichts, und dann spüre ich das erste Mal Gegenzug. Herrlich.
Schlussendlich misst mein erster Zander aus dem Main-Donau-Kanal tolze 52 cm.
Ein anderer erfreulicher Aspekt an der Sache ist, dass ich direkt am ersten Tag auf meine neue Rute einen Zander landen konnte. Seit Montag bin ich nämlich stolzer Besitzer von diesem Schmuckstück von Daiwa. Ich habe mich für die 2.70 Meter, mit 10-40 Gramm Wurfgewicht entschieden. Der erste Drill war echt klasse! Ich bin total beigestert von der Rute; Preis, Optik, Gefühl – alles top!
No Comments / Posted in Angeln, Montagen, Montagentests
August 10th, 2010 by Achim
So, gersten waren Manuel und ich wieder am Brombachsee, dieses Mal allerdings mit Verstäkung, der André hat uns begleitet. Der Start in den Tag war etwas chaotisch, weil wir keinen Schlüssel für den Bootssteg hatten, und das zusätzlich angemietete Echolot nicht am Boot war.
Die erste Stelle die wir angefahren sind, war mehr “public fishing”, da derzeit am Brombachsee echt die Hölle los ist. Alle E-Boote sind bis zum 15. August ausgebucht, Ruderboote bekommt man nur noch mit viel Glück. Gefangen hatten wir dort auch nix, also zurück zum Verleih (mit denen hatten wir in der Zwischenzeit telefoniert) und das Boot bezahlen bzw. das Echolot übernehmen. Jetzt sah die Welt gleich ganz anders aus, weil wir wussten ob unter uns ein Plateau ist, bzw. ein “Barschberg” oder nicht. Ca. einen Kilometer weit vom Anlegeplatz hatten wir den ersten solchen Platz gefunden und die ersten Barsche liessen nicht lange auf sich warten. Manuel hat den Anfang gemacht und zwei schöne auf die Schuppen gelegt. Ich konnte kurz darauf mit ein Paar kleineren Explarem nachlegen. Alles auf Wurm übrigens.
Nach ca. einer halben Stunde haben wir uns auf den Weg gemacht, eine weitere solche Stelle zu finden, das war ca. 200 Meter weiter der Fall, und wir haben wieder gut gefangen. Bei mir lief der Morgen / Mittag eher schleppend, während Manuel und André einen Barsch nach dem anderen gezogen haben. Anhand unserer Tiefenkarten konnten wir immer in etwa bestimmen wo wir hin müssen, und haben mit zwei Ausnahmen auf jeder Stelle sehr gut gefangen. Die Barsche selbst waren immer ca. handgroß, also nicht jedes Mal 20+. Man muss dazu sagen, dass 20+ eher die Ausnahme als die Regel ist. Wir hatten gerade überlegt, ob wir eine bestimmte Stelle verlassen wollten, und ca. 30 Meter weiter wieder ankern, als ein gewaltiger Ruck durch Manuels Berkley kam. Einen knallharten Drill später lag tatsächlich ein Barsch mit 40 cm und einem Kilo vor uns im Boot.

Wir haben uns dann entschieden, die Stellen die wir bereits am Vormittag angefahren hatten rückwärts zu fischen und haben in Richtung Dämmerung deutlich größere Exemplare gefangen. Die Sternstunde dürfte zwischen 20:10 und 20:50 gewesen sein, als wir in Reihe 20+ Barsche landen konnten, unter anderem auch im Doppelldrill. (Hier warte ich noch auf das Foto von André) André setzt zu gleich auch den Schlusspunkt um 20:48, als er einen 38er Barsch landen konnte.
Insgesamt haben wir überschlagen, dass wir ca. 100 oder mehr Barsche verteilt auf drei Angler und 14 Stunden landen konnten. Gerade einer davon hat auf einen Weichplastikköder gebissen, der sich allerdings kurz vor dem Boot losschütteln konnte. Im Prinzip steht es also: Wurm 100:0 Plastik. André meinte, dass die größeren Barsche durchaus auch auf die Weichplastikköder gegangen wären. Nachdem wir allerdings so gut auf Tauwurm gefangen hatten, hat Plastik nicht so viel Zeit im Wasser gehabt.
Nachdem wir 18 Barsche im Setzkescher hatten, gingen Manuel und ich auch zum vollständigen C&R über, was André sichtlich erleichtert hatte.
1 Comment / Posted in Angeln, Gastangeln, Montagen
August 5th, 2010 by Achim
Morgen Abend/Nacht ist es wieder soweit. Ich werde zum Vereinsweiher aufbrechen und versuche einen Zander auf die Schuppen zu legen. Heute habe ich extra noch Knicklicht-Posen von Balzer, mit einem Gewicht von vier Gramm gekauft. Ich war leider blöd genug, meine 4,50 € Pose irgendwo liegen zu lassen und hab heute eben Nachschub gekauft.
Morgen gibt’s eine Ryderhaken-Montage, allerdings mit einem zusätzlichen Drilling.
Nebenbei lasse ich eine Karpfenrute mit Tutti-Frutti-Boilies liegen. Anfang des Jahres habe ich noch lauthals verkündet, dass ich niemals mit Boilies fischen werde, aber Markus Maderer, ein Mitglied meiner Familie und gleichzeitig einer der bekanntesten Karpfenprofis in Deutschland hat mich eines besseren belehrt.
Am Rande erwähnen möchte ich noch, dass ich diese Woche ein Rod Pod bei Ebay für 17 Euro ersteigert habe. Ich freu mich wie ein Schnitzel, das kann ich euch sagen! Anfang nächster Woche sollte es bei mir sein! So long!
No Comments / Posted in Allgemein
August 5th, 2010 by Achim
Wie ich euch geschrieben habe, waren Manuel und ich am Dienstag los um Forellen zu fangen.
Nach Startschwierigkeiten mit den Tageskarten, kamen wir ca. eine Stunde später an als gedacht. Wir haben keine Sekunde verloren und sind direkt ans Wasser, wo ich auf den ersten Wurf die Attacke einer mittleren Forelle bekommen habe. Haken konnte ich sie leider nicht, aber das sollte nix ausmachen. Wie das beim Fischen auf Forellen so üblich ist, haben wir etwas Strecke gemacht, allerdings sind die Distanzen mit der Spinnfischerei am Kanal natürlich nicht zu vergleichen.
Im letzten Jahr habe ich gelernt wie wichtig es ist, geduckt zu laufen und enorm leise aufzutreten, da die Forellen doch scheu sind. Mit dieser Erkentniss konnte ich eine schöne 34er Bachforelle direkt vor einer Brücke zum Biss überreden. Den Wurf habe ich noch aus einem Meter Entfernung zum Wasser gemacht, dass mich der Fisch nicht sehen konnte.
Keine 100 Meter weiter, konnte ich eine ca. 12 cm große natürlich gewachsene Bachforelle landen. Auf dem weiteren Teil unseres Vereinswasser hatte ich keine Bisse mehr, Manuel konnte noch eine Attacke verzeichnen, also haben wir die gerade befischte Strecke wieder rückwärts gemacht. An der Stelle, an der ich die kleine Forelle landen konnte, hat Manuel eine ähnliche aus dem Wasser befördert. Wie gesagt haben wir uns zurück zum Ausgangspunkt bewegt, wo ich erst eine 20er landen konnte, und dann 15 Meter eine 36er. Die 36er stellte zugleich den schönsten Biss des Tages dar, weil ich den Spinner gegen die Strömung gezogen habe, und sehen konnte wie die Forelle auf zwei Meter Anlauf genommen hat. Ich habe gleichzeitig die Geschwindigkeit beim einholen verringert, so dass sie voll draufgeknallt ist.
Wir haben uns dann weiter zum oberen Stück begeben, wo Manuel noch zwei weitere und ich vier weitere Forellen überlisten konnte. Leider wird’s schon wieder zeitig dunkel, so dass Manuel das Tageslimit nicht erreichen konnte, ich hab’s mit dem letzten Tageslicht geschafft. Insgesamt haben wir fünf Forellen mitgenommen und gestern geräuchert. Herrlich
No Comments / Posted in Allgemein
August 2nd, 2010 by Achim
Morgen gehen Manuel und ich nach der Arbeit an unser Vereinsgewässer, die Trubach.
Dort werden wir wieder versuchen, ein Paar Salmoniden zum Biss in unsere Spinner zu überreden. Unser erster Versuch dieses Jahr war schon sehr erfolgreich, wir haben insgesamt 14 Stück gefangen, von denen sechs das Maß hatten.
An diesem genialen Angeltag haben wir gerade die halbe Strecke unseres Baches genutzt, da wir danach beide die Karte voll hatten. Für morgen steht also noch der letzte Kilometer auf dem Programm. Fischen dürfen wir entweder mit der Fliege, was allerdings keiner von uns beiden kann, und mit Blinker bzw. Spinner und Einzelhaken ohne Widerhaken (also Schonhaken). Manuel ist mir übrigens vom letzten Ausflug noch Bilder schuldig
.
No Comments / Posted in Angeln