Hechte, Schleien und ein Barsch

26. Mai 2010

Der Ausflug in die Oberpfalz war zwar nicht von Erfolg verwöhnt, aber immerhin hat die Fischerei viel Spaß gemacht.
Nach ca. 2-3 Kilometern Spinnstrecke haben wir nur einen kleinen Barsch an die Oberfläche locken können, landschaftlich ist der Main-Donau-Kanal zwischen Hilpoltstein und Berching aber herrlich.
André, vielen Dank noch Mal für den netten Ausflug.

Gestern waren Manuel und ich dann schließlich unsere Köderfischbestände auffrischen, was uns praktisch nur kleine Brassen gebracht hat (kein Hecht / Zander frisst die Dinger). Als Beifang kamen dann drei Schleien zwischen 33 und 36 cm von mir dazu – alle auf einen Krümel Teig aus einem alten Brötchen! Sowie ein Hecht von Manuel, der seinen Wurm auf einer Posenmontage genommen hat (?)

Auf Zander und Barsch am Kanal

20. Mai 2010

Montag steht der nächste große Ausflug an!
Manuel und ich fahren an das oberpfälzer Teilstück vom Main-Donau-Kanal um dort auf Zander und Barsch zu fischen. Glücklicherweise haben wir einen echten Kanalprofi gefunden, der mit uns sowohl mit Kunstködern als auch mit toten Köderfischen auf Zander fischt. André haben wir über das Anglerboard kennengelernt und freuen uns riesig mit ihm fischen zu gehen!

Unsere Tageskarten haben wir bereits geholt, Köder sind vorhanden, der Montag kann also kommen. Der Vorteil, den das Teilstück der Oberpfalz (Schleuse Hilpoltstein – Schleuse Berching) bietet, liegt auf der Hand. Raubfische, also Zander und Hecht, sind dort bereits ab dem 1.5. frei, nicht wie am mittelfränkschen Teil erst ab 1.6. Das Schonmaß liegt für Hecht und Zander gleichermaßen bei 50cm. In Mittelfranken hat der Hecht 60, der Zander ebenfalls 50. Außerdem sind die Haltungen besser besetzt als die fränkischen – und es werden weniger Karten ausgegeben. Auch der Preis für die Jahreskarte liegt mit 70 Euro deutlich über der Verbandskarte bei uns, sprich es können sich weniger Angler die Karte leisten, und auch die Anfahrt ist weiter. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass das gesamte Teilstück wesentlich interessanter ist, als das unsere.

Ich möchte den Kanal in Mittelfranken nicht gänzlich schlecht machen, aber im südlichen Bereich des Main-Donau-Kanals wurde einfach sehr vieles, wesentlich besser gelöst als im älteren Teil, rings um Nürnberg. Bestes Beispiel dafür sind die Altwasserarme, die den Fischen Brutplätzen und Ruhezonen geben (die bei der starken Strömung, die durch die Schleusen hervorgerufen wird, notwendig sind).

Hier also noch Mal die wichtigsten Fakten für das Angeln am Main-Donau-Kanal in der Oberpfalz:
Tageskartenpreis: 7,50 €
Schonzeiten für Raubfisch: 01.01. – 30.04.
Schonmaße: Hecht & Zander, 50cm. Karpfen 35cm. Schleie 30cm.
Fangbeschränkungen: 1 Raubfisch (Hecht oder Zander) 2 Karpfen, 3 Schleien.
Angeln ist rund um die Uhr erlaubt.
Angeln auf Brücken, Schleusen, Wehranlagen sowie vom Boot und in Seitenarmen ist verboten.
Anfüttern ist im beschränkten Umfang während des Fischens erlaubt.
Schleusenanlagen dürfen nicht betreten werden.

Grausam!

16. Mai 2010

Manuel und ich waren von Freitag früh 08:00 Uhr bis Samstag 09:00 Uhr durchgehend fischen. Der Freitag hat noch ganz gut angefangen, kein Regen, aber nur 8°. Gegen 09:00 hat Manuels Raubfischpose den Tauchgang gewagt was uns einen kurzen Drill mit doofem Ende beschert hat. Leider ist das Vorfach durchgebissen gewesen, weil wir’s ohne Stahl mit Ryderhaken versucht haben. (nicht selbstgebundenes Hartmono)

Gegen Mittag, ich schätze 12:30, ging dann meine Raubfischpose, was einen 48er Hecht zu Tage gefördert hat. Auch ich habe mit Ryderhaken gefischt, allerdings an doppelt gepflochtenem Vorfach. Der Haken saß Wunderbar im Mundwinkel, so dass der kleine wieder zurück in sein Element konnte. Nach diesem Biss habe ich dann meine Karpfenmontage eingeholt, und einen Wurm an einer ultraleicht-Pose zu Wasser gelassen. Eine 30er Schleie hat diesen Dankbar angenommen, was dann auch unser Abendessen dargestellt hat ;-) . Seit ca. 10:00 Uhr hatten wir durchgehend Regen, der immer stärker wurde. Weil das aber noch nicht genug war, kam auch noch Wind dazu!

Den Nachmittag über hatten wir überhaupt keine Aktivität mehr, deshalb haben wir uns entschieden für die Aal-Fischerei den Weiher zu wechseln. Ab ca. 17:30 waren wir dann, wie beschrieben, am nächsten Weiher und haben die Montagen für die Nacht vorbereitet. Glücklicherweise hatten wir einen Minigrill dabei, der uns die Nacht durch als Wärmequelle gedient hat. Ab 22:00 Uhr wurde es richtig finster, aber die Aale um so aktiver. Auf praktisch vier Posen permanent Geschiebe und Zupfer. Knapp 15 Minuten konnte ich den ersten Aal landen, wobei “Aal” etwas übertrieben ist. Schnürsenkel dürfte es eher treffen. Eine knappe dreiviertel Stunde später ging meine Pose wieder auch Tauchfahrt, ein Zwergwels war hier der Schuldige. Wie die Zwergwelse in unser Vereinsgewässer gekommen sind, weiß aber nur Gott. Jedenfalls war laut meinem Auto die Außentemperatur mittlerweile auf 4° gefallen, so dass Manuel und ich abgebrochen haben und die Schlafsäcke bevorzugten.

Der nächste Morgen begann um kurz nach fünf, allerdings ging bis 09:00 Uhr nur noch ein 55er Schuppenkarpfen auf mein Hundefutter.

Das Resümee fällt also eher negativ aus:
1. Ich werde NIE WIEDER am Weiher übernachten, wenn wir die Eisheiligen haben.
2. Ohne den Grill als Wärmespender, wären wir vermutlich um 22:00 Uhr nach Hause gefahren.
3. Wenn ihr bei absehbar kaltem Wetter am Weiher übernachtet, nehmt euch etwas zum Wasser warm machen mit! Ein Kaffee oder Tee schmeckt niemals so gut, wie wenn man durchgefrorern ist.
4. Ryderhaken reichen aus um Hechte zu landen, und sind sogar besser wenn man mit Fischen rechnen muss, die das Schonmaß noch nicht erreicht haben.
5. Beim nächsten Mal wird’s besser.

PS: Ich hoffe, dass es heute auch 4:0 für Nürnberg (ich aus Nürnberg, Manuel aus Augsburg) ausgeht. ;-)

Ich habe meinen Karpfenrekord gebrochen

02. Mai 2010

Wie man hier sicherlich lesen kann, habe ich mich nicht auf eine Fischart spezialisiert, sondern fange eigentlich alles was ein Gewässer hergibt. Heute morgen um sieben bin ich zu einem unserer Vereinsweiher gefahren und habe dort einen Ansitz auf Raubfisch und Karpfen gemacht.

Zuerst flog die Montage mit KöFi, danach meine Grundrute mit Hundefutter. Ich hatte mir gerade meinen ersten Kaffee eingeschenkt, als auch schon der erste Biss kam. Knüppelhart, einfach “Vollrun”. Gefangen habe ich einen 47er Spiegelkarpfen, der nach einem kurzen Foto wieder schwimmen durfte. Neues Hundefutter und neue Stelle. 2 Stunden später hatte sich hier noch nichts getan, deshalb habe ich wieder eine neue Stelle angeworfen. Gegen 10:45 war ich halb eingeschlafen / verträumt und mein neuer Rekordkarpfen meldet sich. Einen solchen Biss hatte ich bislang noch nicht! Die Bremse ging volles Brett, ich stand senkrecht vor meinem Stuhl, weil ich so einen Schrecken bekommen habe. Anhieb! Sitzt! Yes!! Der Drill war klasse, ca. 10 Minuten später hatte ich ihn da wo ich wollte, doch leider hatte sich der Kamerad auch noch meine zweite Schnur geschnappt und einen ordentlichen Knoten verursacht. Als ich den Karpfen an Land hatte, war ich erst Mal sprachlos und hätte ich keine Ohren gehabt, hätte ich im Kreis gegrinst! 69 Centimeter, 17 Pfund schwer. Ein geiles Gefühl!  Auch er durfte nach einem Foto wieder schwimmen.

Die nächsten 20 Minuten war ich damit beschäftigt den Knoten den er mit den beiden Schnüren / Vorfächern gemacht hat, zu entwirren! Leider hat’s nichts gebracht, und ich musste ein Vorfach und beide Schnüre kappen. Neue Köder, und weiter gings. Kurz darauf habe ich einen weiteren Karpfen kurz vorm Ufer verloren, aber da war der Ärger nur gering. Knappe 1,5 Stunden später hatte ich wieder einen Vollrun! Der dritte und letzte Karpfen des Tages hat’s direkt noch Mal auf 67 cm und 15 Pfund gebracht. Auch hier hätte ich vor Freude wieder im Kreis springen können! Wie sich’s bei solchen Fischen gehört darf auch er sich weiter seiner Tage freuen!

Auf Raubfisch ging heute leider nichts, aber das kommt noch! Ihr seht also, dass man auch ohne 20 Kilo Futter und 1000 Euro-Ausrüstung schöne große Karpfen fangen kann! Beim Fischen mit Hundefutter ist nur viel Geduld gefragt. Ein kleiner Tipp noch mir! Fischt immer mit Haarmontagen auf Karpfen, denn das Risiko dass sie den Haken schlucken reduziert sich deutlich!


Update: Als Schnur habe ich übrigens eine 0,25er Mono verwendet, bei der die 500-Meter 7,95 Euro kostet…

Die Raubfischsaison beginnt

30. April 2010

Morgen ist es endlich soweit, der 1. Mai ist gekommen.

Ich freue mich tierisch, weil ich dann endlich wieder mit KöFi fischen kann, und bald auch schon die erste Tour zum Main-Donau-Kanal in der Oberpfalz geplant ist. Im Gegensatz zu Mittelfranken darf man nämlich unterhalb der Schleuse Hilpoltstein bereits ab 1. Mai auf Raubfisch los!

Morgen steht bei uns im Verein zwar erst Mal Maifeier auf dem Programm, allerdings habe ich meine Ausrüstung mit Sicherheit im Kofferraum liegen, bereit auszuwerfen sobald die Veranstaltung vorbei ist (Da sind nämlich bei uns im Verein alle Gewässer gesperrt). Ich gehe jetzt einfach Mal frech davon aus, dass es bei den meisten von euch auch ab Morgen wieder losgeht, und drücke euch die Daumen. Meine erste Montage wird meine neue (echt schöne ;-) ) Zanderpose mit KöFi und Ryderhaken sein. (Ryderhaken sind zweischenklige Haken, von denen einer im Köder steckt und der andere hoffentlich bald im Räubermaul)

Der Manuel treibt sich in der Zwischenzeit im Vogtland rum und fehlt direkt Mal bei der Saison-Eröffnung. Unglaublich. ;-)

Drop Shot-Angeln – Unterschied zwischen monofiler und geflochtener Schnur

27. April 2010

In diesem Artikel möchte ich euch den Unterschied zwischen einer monofilen und einer geflochtenen Schnur erklären, und warum die eine beim „DS“-Angeln besser ist als die andere.

Als Manu und ich vor zwei Wochen am Brombachsee angeln waren, hat er eine 0,12er geflochtenen Schnur, und ich eine 0,22er monofil. Ich hatte vergangenes Jahr bereits meine Erfahrungen mit der DS-Methode gesammelt, als ich dort viele Barsche mit dieser Methode gefangen habe. Ich weiß also wie sich der Biss anfühlt und ich weiß auch wie es sich anfühlt, wenn das Blei auf dem Grund bzw. den Steinen aufkommt.

Was ich allerdings niemals erwartet hätte, war der enorme Unterschied zwischen den Schnüren und unseren Spinnruten. Auf meiner, schon relativ feinen Angel, kann ich zwar sehr deutlich spüren ob das Blei auf dem Boden aufkommt oder ob ich einen normalen Biss habe, aber  als Manuel neben mir den zweiten Hecht gefangen hat, habe ich ihm vorgeschlagen dass wir unser Material tauschen. Als ich den Unterschied zu spüren bekommen habe, wusste ich warum ich noch keinen Fisch hatte und warum Manuel bereits drei.

Manuel stimmte grinsend zu und hat mir sein Werkzeug überlassen. Nachdem ich das erste Mal das Blei auf den Boden gelassen habe, habe ich direkt angeschlagen, weil ich dachte ich habe den ersten Biss. Eine so feine Montage habe ich bis dato noch nicht gefischt. Man bemerkt wirklich jede kleine Berührung der Schnur, wirklich alles.

Da wir noch einen Ersatz-Spulenkopf mit geflochtener Schnur  dabei hatten, habe ich sofort gewechselt. Gefangen habe ich zwar nichts mehr, aber die Feinfühligkeit der Schnur hat den großen Unterschied an diesem Tag ausgemacht. Die Bisse von Manuels Hechten waren vorsichtiger als die einer Schleie und nur durch den enorm guten Kontakt zum Köder konnte er überhaupt merken dass sich jemand für seinen Wurm interessiert. Bei mir war das nicht möglich, da die „Dehnung“ meiner Schnur das „psst“ am Wurm geschluckt hat.

Ich möchte euch hiermit empfehlen, beim Drop Shot-Angeln unbedingt mit geflochtener Schnur und NICHT mit monofiler zu fischen! Ihr bemerkt zaghafte Bisse wirklich deutlich besser als das mit „mono“ möglich ist. Den Unterschied habe ich schmerzlich am eigenen Leib erfahren, als Manuel zwei Hechte und einen Zander gefangen hat, während ich „schneider“ nach Haus gegangen bin.

Drop Shot Angeln am Brombachsee

19. April 2010

Am Dienstag war es also so weit. Achim und ich waren am Brombachsee. Ausgestattet mit einigen Dosen Tauwurm teilweise altem und teilweise neuem Material waren wir an meinem ersten Angeltag in Deutschland seit geschätzten 15 Jahren unterwegs um Barsche zu fangen.

Das mit den Barschen hatte letztes Jahr bei Achim wunderbar geklappt, also gleich mal den Hotsport wieder angesteuert. Diesmal mit Ruderboot, dann hat man auch schon das Sport-Pensum für den Tag erbracht.

Aber die Barsche – Fehlanzeige. Nach 2 Stunden ab zum nächsten Angelplatz – auch kein Biss. Danach sind wir dann quer über den halben See, an die Stelle, die wir bei Fish ‘n’ Fun gesehen hatten. Dort wurde auch gut Barsch gefangen. Bei uns allerdings nicht. Kein einziger Biss :-(

Gegen 14:00 Uhr kam dann zumindest die Sonne raus es wurde angenehm warm und plötzlich hatte ich meinen ersten Zupfer, dann noch einen – Anschlag – sitzt. Yes! Und dann war die Rute krum, die Bremse singt und schnell war klar, dass ist woh eher kein Brarsch. Wenn dann ein Riese.

War aber kein Barsch-Riese. Nach kurzem Drill kam ein ca. 80cm Hecht an die Wasseroberfläche und konnte trotz 2er Dropshot-Haken am 25er Fluorcarbon sicher gelandet werden. Nur leider haben Hecht und Zander am Brombachsee noch bis August Schonzeit. Also durfte der Fisch gleich wieder zurück in sein Element.

Angelplatz gewechselt. Lass es uns an dem Brückenpfeiler versuchen. Könnte auch ein Hotsport sein. Ich sag noch nach dem 2 Wurf “eigentlich sollten wir da wieder weg, sonst fang ich jetzt auch noch einen Zander”. Meint Achim “verschreis nicht”. Und 10sek später ruckt es in der Rute und kurz darauf können wir einen 60cm Zander landen. Auch der durfte dann gleich wieder schwimmen.

Mit Barschen war immer noch nichts los. Aber es dauerte keine viertel Stunde und es passiert mir Folgendes: Um eine Perücke von der Rolle zu bekommen, werfe ich die Montage ein Stück weit aus und bin gerade am einkurbeln als ich wieder ganz zaghafte Zupfer spüren. Und kurz darauf – ihr könnts schon ahnen – konnte der zweite Drop Shot Hecht (diesmal so 75cm) gelandet werden.

Das wars dann für den Tag. Leider kein weiterer Fisch und v.a. kein Barsch. Die Hechte und der Zander feuen sich, denn die schwimmen wieder. Der Kochtopf ist bißchen traurig, weil der geht am Abend leer aus.

Aber alles in Allem ein sehr schöner Angeltag und ein gelungenenr, wenn auch völlig unerwarteter Wiedereinstieg in die Angelei.

So und hier noch ein paar Bilder:


Manu

Am Dienstag fahren wir zum Brombachsee

07. April 2010

Manuels Fischereischein ist endlich ausgestellt, und so werden wir kommenden Dienstag, den 13. April endlich unsere erste richtige gemeinsame Tour starten können. Richtig im Sinne von wir beide dürfen angeln.

Zielfisch ist ganz klar der Barsch, denn am Brombachsee haben wir bereits im vergangenen August fantastisch Barsche auf DS (Dropshot) mit Wurm gefangen. Genau das werden wir am Dienstag wieder versuchen. Zusätzlich zum DS mit Wurm (und nix anderen weil Raubfischschonzeit bis zum 01.08.) werden wir Posenmontagen ebenfalls mit Wurm anbieten. Drückt die Daumen, dass wir erfolg haben.

Digicam (inkl. Video-Funktion) ist natürlich an Bord.

An Material werden wir vier Ruten und 3-4 Schachteln Taumwürmer dabei haben.

5 Karpfen – ein toller Nachmittag!

28. März 2010

So, da bin ich wieder. Der Angeltag fällt definitiv in die Kategorie “sehr erfolgreich”.

Das Wetter am Vormittag hat uns schwer zugesetzt, aber zum Glück wurde es am Nachmittag etwas besser. Die ersten vier Stunden waren echt assozial. Kein Biss, Regen, Wind und Graupeln. Die eben beschriebenen Fakten haben uns zu der Entscheidung gebracht, den Weiher zu wechseln. Dort habe ich die Montagen auf Schwimmbrot gewechselt und erneut mein Glück versucht. Knapp 20 Minuten später kam der erste Biss. Ein 46er Karpfen war der Verursacher. Der Nachmittag ging sehr gut weiter, so dass ich in den folgenden 30 Minuten zwei weitere Karpfen mit je 42 cm ziehen konnte.

In der Folge kamen noch zwei weitere Bisse, die ich nicht verwerten konnte, so dass Manuel meinte “jetzt beisst nix mehr”. Exakt in diesem Moment läuft auf der rechten Angel die Bremse – ein weiterer 42er Spiegelkarpfen. Danach haben wir zusammengepackt, und währenddessen kam auch noch ein Biss auf andere Angel. Auffällig war, dass drei Karpfen enorm zaghaft und vorsichtig gebissen haben.

Jedenfalls war’s schön, Mal wieder was zu fangen.

Ansitz auf Karpfen und Schleien – zweiter Ausflug 2010

28. März 2010

Traumhaft schlechtes Wetter heute früh. Manuel und ich schauen jetzt noch Formel 1, danach werden wir unseren ersten gemeinsamen Angeltag dieses Jahr angreifen.

Heute geht’s an unseren Vereinsweiher, weil ich unbedingt Schleien fangen will. Anfangen werde ich aber wie jedes Jahr mit zwei klassischen Grundmonatgen, um die “Kringel” aus der Schnur zu bekommen. So schlimm sollten die aber dieses Jahr nicht sein, denn ich habe im Januar alle Schnüre gewechselt. Auf alle Fälle werde ich nach ca. einer Stunde auf eine leichte Posenmontage mit Wurm wechseln.

Köder habe ich heute Mais, Wurm, Brot und Hundefutter dabei. Das ganze OHNE Lockstoffe. Meine Fische fange ich auch ohne… außerdem ist mir der Kram schlichtweg zu teuer – und ich stehe nicht auf Weißfisch.