Über mich

Name: Achim
Geburtstag: 08. November
Heimat: Nürnberg / Eckental

Zum Angeln hat mich mein Opa ca. 1991 gebracht. Mit einem Stück Ast, einem etwa 2 Meter langen Stück Schnur, einer Pose, Haken und einem Korn Mais habe ich damals mein erstes Rotauge gefangen. Seit diesem Moment gehört die Fischerei zu meinem Leben, wie das kühle Bier zum Sommerabend. Mit 10 Jahren (Anfang 1996) bin ich meinem Heimatverein beigetreten und seither treu geblieben. Bis Anfang 2008 war Angeln für mich mein liebstes Hobby, im Sommer hat es sich zur totalen Sucht entwickelt. Die erste Hälfte meines Anglerlebens habe ich mehr oder weniger „klassisch“ gefischt – eben wie’s mir mein Opa beigebracht hatte, das heißt: Mais, Brot, Teig (aus alten Brötchen) und Wurm, ab und an gepaart mit „neuen“ Ködern, oder geänderten Montagen. Seit Anfang 2009 habe ich den Entschluss gefasst, mich mehr und mehr mit der Modernen Angelei zu Beschäftigen, und mehr über die Techniken und neue Köder gelesen. Der nächste Schritt war es logischerweise mir Möglichkeiten zu schaffen die Theorie in die Praxis umzusetzen. Die ersten Erfolge kamen und schon bald bin ich dann auf das Thema „Drop Shot“ gestoßen. Ich habe anfangs sprichwörtlich Lehrgeld bezahlt und viele frustrierende Stunden am Wasser verbracht. Diese Erfahrung hat mich dann auch dazu gebracht, meine Erlebnisse mit anderen Anglern zu teilen.

Barsch

Die Jahre 2010 und 2011 haben mich und meine Art zu Angeln verändert. Ein guter Bekannter hat im Mai 2010 zu mir gesagt, „Wenn du das Zeug von XYZ fischst, bist du am Anfang völlig zufrieden und denkst dir „Klasse Preis-Leistungs-Verhältnis“. Wenn du einen Schritt weiterkommen willst, musst du Geld in die Hand nehmen und den Hersteller wechseln!“ Dieser so einfache klingende Satz war mit großen Aufwänden verbunden, ich stimme dem aber bis heute zu 100% zu. Zu dieser Zeit war ich fast nur als Raubfisch-Angler am Wasser unterwegs, mein damaliger Freundeskreis bestand allerdings fast ausschließlich aus Karpfenanglern. Wie das so ist mit den Freundeskreisen, habe ich dann quasi die Seiten gewechselt und bin zum Ansitzangler geworden.

Zwischen August 2012 und September 2014 habe ich als Produktmanager bei D.A.M. in Georgensgmünd gearbeitet. Ich habe in dieser Zeit einen tiefen Einblick in die Angelbranche erhalten, ich habe gelernt wie und wo die Produkte mit denen wir alle angeln hergestellt werden und wo die Unterschiede liegen. Da ich während dieser Zeit nicht objektiv bzw. unabhängig posten konnte, habe ich das Bloggen in diesem Zeitraum größtenfalls eingestellt. Gerade 2015 habe ich den Blog wieder für mich entdeckt und auch die Freude über meine Erlebnisse beim Angeln wieder schreiben. Ich versuche dabei so ehrlich und authentisch wie möglich zu sein, das heißt ich schreibe auch über Fehler die ich am Wasser gemacht habe – nicht die übliche „Ich kam, sah und siegte“-Story.

Neben meiner eigenen Angelei betreue ich seit März 2013 ehrenamtlich eine Jugendgruppe mit 12 Kindern und jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren im Fischereiverein. Dort geht es vor allen Dingen darum den Kindern eine solide Basis zu geben und die Unterschiede beim Angeln beizubringen. Von Kids die gerade das erste Mal eine Angelrute in der Hand halten bis zu den Jungs die ihre Montagen selbst binden sind dort alle Ausbildungsstände vorhanden.